Als Grazer Jus-Student war mir die Kanzlei Eisenberger & Herzog insbesondere durch die Karriere- Messe auf der Uni und den guten Ruf, den sie unter Studenten genießt, schon lange ein Begriff. Zur Mitte meines Studiums hatte ich den Entschluss gefasst, mich im Wiener Büro zu bewerben. Nach einem überaus angenehmen Bewerbungsgespräch in den beeindruckenden Räumlichkeiten der Vienna Twin Towers bekam ich bald die Zusage für einen Praktikumsplatz im September.

An unserem ersten Arbeitstag konnten wir zunächst unsere Praktikumskollegen kennenlernen. Danach bekamen wir eine Kanzleiführung, bei der uns unser zukünftiger Arbeitsplatz gezeigt wurde. Unsere neue rechtliche Spielwiese befand sich in den hauseigenen Bibliotheken, in welchen jeweils vier Praktikanten, jeder an seinem eigenen Arbeitsplatz, untergebracht waren. Unter Bibliothek darf man sich dabei allerdings weniger eine Bibliothek im herkömmlichen Sinne vorstellen, sondern viel mehr einen Raum mit großzügigster Aussicht über die Ausläufer Wiens, in dem irgendwann auch Lesestoff seinen Aufenthaltsort gefunden hat.

Auffallend war, wie sehr sich das gesamte Team um jeden einzelnen Praktikanten bemühte. Vorweg wurde jedem von uns das gewünschte Rechtsgebiet zugeteilt, auch wenn dies zu einer nicht ganz gleichmäßigen Verteilung der Praktikanten führte. Die zugewiesenen Tätigkeiten waren je nach zu bearbeitendem Fall unterschiedlich. Mir wurden insbesondere Aufgaben in Firmenbuchsachen anvertraut. Dabei handelte es sich um das Aufsetzen von Firmenbuchanträgen, die Durchsicht zugehöriger Verträge und um ausführliche Rechtsrecherchen.

Während des Praktikums nahmen sich die jeweils zugeteilten Tutoren teilweise stundenlang Zeit, um uns „juristischen Greenhorns“ die Basics der Anwaltei näher zu bringen. An dieser Stelle möchte ich mich insbesondere bei Herrn MMag. Petric bedanken, der mir für jede noch so banal wirkende Frage immer mit Rat und Tat zur Seite stand und mir den bestmöglichen Einblick in das Leben eines Anwalts gegeben hat.

Stark forcierte die Kanzlei auch das interne Teambuilding mit den Praktikanten. So wurde am ersten Tag ein gemeinsames Mittagessen organisiert und wir durften am zweiwöchentlich stattfindenden Corporate Lunch des Unternehmensrechtsteams teilnehmen. Am Ende des Praktikums gab es zusätzlich noch ein gemeinschaftliches Abendessen und Besuch des Justizclubbings – und sogar zum Kanzleiausflug in die Wachau waren wir herzlich eingeladen.

Zusammenfassend kann ich jedem, der Interesse an einem Praktikum in einer renommierten Wirtschaftskanzlei hat, Eisenberger & Herzog absolut ans Herz legen. In der äußerst kollegialen, ja schon eher freundschaftlichen Atmosphäre der Kanzlei fühlt sich jeder Student vom ersten Tag an unglaublich wohl.