Ich durfte bei Eisenberger & Herzog mein erstes Praktikum bei einer Großkanzlei absolvieren, das mich in vielerlei Hinsicht überrascht hat.

Dass in einer großen, bekannten Wirtschaftskanzlei eine solch familiäre Atmosphäre herrscht, hätte ich im Vorhinein nicht erwartet. Ich bekam vom ersten Tag an das Gefühl, dass ich jederzeit einen Juristen oder Partner um Rat bitten konnte und wurde mit den Arbeitsaufträgen nicht allein gelassen. Mit meinen Fragen konnte ich immer irgendwo ein offenes Ohr finden. Diverse Veranstaltungen trugen außerdem dazu bei, die Kollegen besser kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen.

Auch in fachlicher Hinsicht hatte ich nicht erwartet, dass ich als Praktikant so tief in die Arbeit an aktuellen und komplexen Fällen eingebunden werde. Sowohl im Bereich Unternehmensrecht, in dem ich mich schon auskannte, als auch im Bereich Bank- und Finanzrecht, der für mich persönlich völlig neu war, konnte ich im Team mit Partnern, Anwälten, Anwaltsanwärtern und anderen Praktikanten (selbstverständlich mit Männern und Frauen gleichermaßen) arbeiten und bekam wertvolles Feedback. Vor allem das Arbeiten an Themen, die einem noch nicht vertraut sind (und an der Uni vielleicht vernachlässigt werden), fand ich sehr spannend, da ich dabei auch die Herangehensweise an Fälle, die einem anfänglich sehr kompliziert erscheinen, lernen konnte.

Ich habe bei meinem Praktikum tiefe Einblicke in den Arbeitsalltag in einer Großkanzlei gewinnen können. Dabei konnte ich meine Kenntnisse in mir bekannten Rechtsgebieten vertiefen und gleichzeitig neue Rechtsgebiete kennenlernen. Durch die gute Arbeitsatmosphäre konnte ich mich gut in das Team einfügen und würde daher jedem ein Praktikum bei Eisenberger & Herzog nahelegen.

 

 

Stefan Gludowatz war im Juli 2018 Praktikant bei Eisenberger & Herzog in Wien.