Mein Interesse für Arbeitsrecht brachte mich zu Eisenberger & Herzog.

Ich lernte meine Mentorin Mag. Lisa-Maria Gande bei der „Jus Success“-Messe (Juridicum Wien) im Frühling dieses Jahres kennen. Da ich nach unserem Gespräch weiteren Einblick in den Alltag und die Aufgaben des Arbeitsrechtsteams von Eisenberger & Herzog gewinnen wollte, bewarb ich mich noch am gleichen Tag für ein Praktikum am Kanzleistandort Wien.

Meine Erwartungen in fachlicher Hinsicht wurden voll erfüllt: So arbeitete ich bereits am zweiten Tag meines Praktikums am Entwurf eines Artikels über den richtigen Einsatz von Verwarnungen und Disziplinarmaßnahmen im Personalmanagement. In den Wochen darauf wurden mir weitere abwechslungsreiche Aufgaben übertragen, so etwa das Verfassen englischer Memos über die Beendigung von Arbeitsverhältnissen nach österreichischem Recht. Zusätzlich wurde ich zum ersten Mal vertiefend mit Kollektivverträgen konfrontiert, als ich eine Vergleichstabelle zwischen zwei Kollektivverträgen erstellen durfte. Die mir übertragenen Rechercheaufträge bestanden zum Einen in der Beantwortung punktueller Rechtsfragen zu aktuellen Fällen, zum Anderen aber auch darin, interessante arbeitsgerichtliche Entscheidungen des letzten halben Jahres auszuwählen und diese für einen Newsletter zusammenzufassen. Für diese Recherchen stellte die Kanzlei die Zugänge zu allen essentiellen elektronischen Datenbanken bereit.

Bei der Vergabe der Arbeitsaufträge nahmen sich sowohl meine Mentorin als auch Mag. Anna Spiegl, eine weitere Kollegin aus dem Arbeitsrechtsteam, immer ausreichend Zeit, mir den Hintergrund der jeweiligen Aufgabe zu erklären. Auch während Erfüllung meiner Aufgaben bestand die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Leiterin des Teams, Dr. Jana Eichmeyer, involvierte mich in die internen Besprechungen, aber auch in Besprechungen mit anderen Fachgruppen, wenn aufgrund einer Querschnittsaufgabe arbeitsrechtliches Knowhow gefragt war.

Da ich während meines Praktikums vom positiven Ergebnis meiner letzten Jus-Prüfung erfuhr, hatte ich auch viele Fragen zum Beginn der Gerichtspraxis und der weiteren Karriereplanung. Die Kanzleikollegen nahmen sich dafür Zeit und halfen mir gerne weiter.

Alles in allem empfand ich das Arbeitsklima bei Eisenberger & Herzog als ausgezeichnet: Ich war als Praktikant gut in die Kanzleigemeinschaft eingebunden. Auch unter den Praktikanten entstand sehr schnell eine kollegiale Atmosphäre. Ein gemeinsames Mittagessen am ersten Praktikumstag, das Sommerfest und ein Abendessen am Ende des Monats mit anschließendem Besuch des Justiz-Clubbing rundeten das Praktikum ab.

Während meines Praktikumsmonats gewann ich zum ersten Mal einen umfangreichen Einblick in das Rechtsgebiet, in welchem ich auch in Zukunft tätig sein will. Gleichzeitig gehörten Arbeitsumfeld und Freizeitaktivitäten zum Besten, was ich im Rahmen meiner ausbildungsbegleitenden Tätigkeiten bisher erleben durfte.

Es war ein Praktikum, an das ich mich immer gerne zurückerinnern werde. Ich konnte Neues lernen, meinen Entschluss festigen, in die Anwaltei zu gehen, und gute Ratschläge für meine zukünftige juristische Arbeit mitnehmen.