Meine Erwartungen an das Praktikum bei Eisenberger & Herzog waren schon vor dem ersten Tag sehr hoch gesteckt, da ich einerseits über die Erfahrungsberichte ehemaliger Mitarbeiter und andererseits über den guten Ruf, den die Kanzlei sowohl bei Studenten als auch bei anderen Kanzleien genießt, bestens Bescheid wusste. Es war also bestimmt nicht einfach, meinen hohen Erwartungen gerecht zu werden. Genau das schafften Eisenberger & Herzog und speziell die tollen Kollegen aber schon vom ersten Tag an.

Für mein Praktikum war ich, wie gewünscht, dem Bereich Banking und Finance zugeteilt. Auf diese Spezialisierung war ich besonders neugierig, da ich bei meinen bisherigen Erfahrungen immer recht breit aufgestellt und keinem speziellen Bereich zugeteilt war. Mein Interesse in diesem Bereich wurde aber durch diese Erfahrung noch verstärkt und es war eine tolle Erfahrung, in so einer Intensität in diesen speziellen Bereich einzutauchen. Abgesehen davon, dass dieser Bereich ausgezeichnet zu mir gepasst hat, hatte ich auch das Glück, dort mit besonders sympathischen Kollegen zusammenarbeiten zu dürfen, welche immer für meine zahlreichen Fragen offen waren und mit denen man die Zeit bei der Arbeit auch genießen konnte.

In dem Zeitraum meines Praktikums fiel eine Due Diligence-Prüfung, welche auch einen guten Teil meiner Arbeit ausmachte. Dabei war es besonders interessant, Einblick in die verschiedensten Dokumente zu bekommen. Diverse Recherchen,  Übersetzungsarbeiten, die Erstellung von Schriftsätzen gehörten aber ebenso zu meinen Aufgaben, wie bei der Erstellung von komplexen Verträgen mitzuarbeiten. Außerdem hatte ich das Glück, an Datenbankschulungen und einem Englischkurs teilnehmen zu dürfen, was mir gezeigt hat, wie viel Wert in dieser Kanzlei auf eine stetige Weiterbildung und persönliche Entwicklung gelegt wird. Zu tun gab es jedenfalls immer etwas und die abwechslungsreichen Tätigkeiten forderten mich jeden Tag aufs Neue heraus.

Besonders begeistert war ich außerdem von dem außergewöhnlich guten Klima in der Kanzlei. Angefangen bei gemeinsamen Mittagessen, über Beachvolleyball spielen, gemeinsamen Abendessen und dem abschließenden „Kanzleiausflug“ zum Justiz-Clubbing gab es viele Möglichkeiten, die Kollegen auch abseits der Arbeit etwas besser kennenzulernen.

Alles in allem war es ein mehr als toller Monat, bei dem ich einen eindrucksvollen Einblick in eine spannende Kanzlei bekommen konnte, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht.