Aus diversen technisch-rechtlichen und wirtschaftlichen Gründen war bisher der Börsengang für KMUs und Startups in Österreich nicht möglich.

Seit dem Gesellschaftsrechtsänderungsgesetz 2011 dürfen nämlich Inhaberaktien ausschließlich von Aktiengesellschaften, die an einem geregelten Markt notiert sind, ausgegeben werden. Alle anderen können lediglich auf Namensaktien zurückgreifen. Eine solche Notierung an einem geregelten Markt erweist sich jedoch für die meisten KMUs und Startups ökonomisch als nicht zielführend. Folglich wird ein wesentlicher Teil der heimischen Unternehmen vom Kapitalmarkt für Eigenkapitalinstrumente abgeschnitten.

Um das zu ändern, hat das Bundesministerium für Finanzen eine konkrete Änderung angekündigt.

Unser Partner MMag. Josef Schmidt, LL.M. (Harvard) erklärt im „Erste Group Business Channel“ wie die Lösung für Österreichs Unternehmen aussehen würde und was sich die Betroffenen davon erwarten können.

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