1.712.468.000 Euro Geldbuße für das Zinskartell im Jahr 2013: Das war die höchste Geldbuße, die bisher wegen Kartellrechtsverstößen von der Europäischen Kommission verhängt wurde! Der erste Schritt zu Ermittlungen wegen Preisabsprachen und Gebietsaufteilungen  ist oft die in den letzten Jahren verstärkt ins mediale Rampenlicht gerückte Hausdurchsuchung. Unternehmen sollten daher ihre Rechte und Pflichten bei Hausdurchsuchungen kennen. Denn eine Geldbuße kann es nicht nur für den Kartellrechtsverstoß selbst geben, sondern auch für ein falsches Verhalten bei der Hausdurchsuchung.

Um diese Themen ging es im Vortrag von Kartellrechtsexpertin Mag. Judith Feldner am 15. Oktober 2015 beim Alumniclub der Universität Graz. Die Rechtsanwältin gab dem interessierten Publikum einen illustrativen Einblick, wie Hausdurchsuchungen ablaufen, und erläuterte die verschiedenen Anlässe, die zu Ermittlungen wegen Kartellrechtabsprachen führen können. Die ZuhörerInnen erhielten insbesondere Tipps und Tricks für die richtige Verhaltensweise während Hausdurchsuchungen im Unternehmen.

Rechtsanwältin Feldner spricht aus Erfahrung: Die Kartellrechtsabteilung von Eisenberger & Herzog ist mit zwei Partnern, zwei Rechtsanwälten und sieben Konzipienten, die bestaufgestellte Österreichs.

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