Kartellrechtliche Vorgaben haben immer stärkeren Einfluss auf die Abwicklung von M&A-Transaktionen. Erst unlängst verhängte die Europäische Kommission in diesem Zusammenhang eine Geldbuße in der Höhe von € 125 Millionen. Gemeinsam mit Business Circle lud Eisenberger & Herzog (E&H) dazu am 15. Mai 2019 ins weXelarate ein, wo unzählige Gäste an einem spannenden Vortrag der Kartellrecht- und Corporate/M&A-Experten, Dr. Dieter Thalhammer und Mag. Marco Steiner teilnahmen.

Die beiden Vortragenden wiesen auf das vorhandene Konfliktpotential zwischen den wirtschaftlichen Interessen der beteiligten Unternehmen und den kartellrechtlichen Vorgaben hin und diskutierten über mögliche Lösungsansätze. Sie zeigten insbesondere auf die einzelnen Aspekte der Due Diligence sowie der Pre-Closing-Phase auf, die im Rahmen einer kartellrechtskonformen Gestaltung einer M&A-Transaktion primär von Relevanz sind. Erörtert wurden u.a. auch die Notwendigkeit eines stark formalisierten Rahmens (etwa getrennte Datenräume und Clean Teams) sowie die Beschränkung des Informationsaustauschs auf das notwendige Mindestmaß. Ausführlich behandelt wurde abschließend das Vollzugsverbot. Beide Rechtsexperten ergänzten die theoretischen Ausführungen um einige wertvolle Praxistipps.

Mit kompakten, aber aufschlussreichen Inhalten gaben Dr. Thalhammer und Mag. Steiner ein informatives Update an der Schnittstelle von Kartellrecht und Gesellschaftsrecht. Anschließend gingen sie auf zahlreiche Fragen aus dem Publikum ein, die den Einstieg in eine spannende Diskussion während des darauffolgenden Frühstücks boten.