ÖBB-Technische Services GmbH, LTE Logistik- und Transport-GmbH und ELL Austria GmbH errichten gemeinsam ein Joint Venture zur Errichtung und Betrieb eines Servicestützpunkts für Lokomotiven. Die Europäische Kommission gab das Joint Venture nach mehrwöchigen Gesprächen ohne Auflagen frei.

Das Joint Venture wird Lokomotiven aller Hersteller an einem strategisch günstig gelegenen Stützpunkt Werkstatt- und Instandhaltungsdienstleistungen anbieten.

Neben dem fusionskontrollrechtlichen Verfahren vor der Europäischen Kommission bestand die Besonderheit des Vorhabens darin, parallel die Einhaltung von in einem früheren Zusammenschlussverfahren abgegebenen Verpflichtungszusagen sicherzustellen. Diese Herausforderung konnte durch eine mit den österreichischen Amtsparteien abgestimmte Corporate Governance des neuen Joint Ventures gemeistert werden (siehe: BWB – Corporate Governance für das Joint Venture „Instandhaltungs GmbH“ der ÖBB-Technische Services GmbH, LTE Logistik- und Transport-GmbH und ELL Austria GmbH)

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Mandanten bei diesem wichtigen Meilenstein zur Umsetzung des Projekts unterstützen konnten. Trotz der anspruchsvollen Umstände des Corona bedingten Lockdowns ist es uns gelungen, die Gründung des Joint Ventures erfolgreich über die Bühne zu bringen. E&H hat damit einmal mehr Kompetenz und Routine in der Beratung zu komplexen Transaktionen unter erschwerten Rahmenbedienungen unter Beweis gestellt“, so Dieter Thalhammer.

 

Eisenberger & Herzog: Dieter Thalhammer (Partner, Kartellrecht), Stefan Wartinger (Rechtsanwalt, Kartellrecht), Stefanie Ziegler (Rechtsanwaltsanwärtin, Kartellrecht); Marco Steiner (Partner, Corporate/M&A), Philipp Schrader (Rechtsanwalt, Corporate/M&A)