Beim Business Breakfast E-Health am 28. April 2016, das Eisenberger & Herzog gemeinsam mit Microsoft Österreich veranstaltete, erörterten Rechtsanwalt Dr. Andreas Zellhofer, Leiter der Praxisgruppe „Wettbewerbsrecht und IP|IT“, sowie Datenschutzexperte DI Harald Leitenmüller, CTO bei Microsoft Österreich, die Themen Datenschutz, Safe Harbor und den Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten für ein exklusives Fachpublikum aus der Gesundheitsbranche.

„Aufgrund der Verwendung von vorwiegend sensiblen und damit besonders schutzwürdigen Daten bestehen in der Gesundheitsbranche generell – nicht nur im Bereich von Cloud Computing – erhöhte Sorgfaltspflichten“, betonte  Andreas Zellhofer. Zustimmend ergänzte Harald Leitenmüller: „Angesichts der dadurch möglichen Kostenoptimierung bei gleichzeitiger Erhöhung der Datensicherheit ist Cloud Computing inzwischen auch für viele Unternehmen im Gesundheitssektor eine sehr interessante Option.“

Fazit: Mit Blick auf die Datenschutz-Grundverordnung und das künftige System der Selbstbeurteilung steigt die Bedeutung der Datenschutz-Compliance in Unternehmen. Damit bedarf es künftig einer noch umfassenderen und detaillierteren internen Dokumentation und Analyse der Datenverarbeitung, um im Fall einer Kontrolle durch die Datenschutzbehörde empfindlichen Strafen zu entgehen.