Am 20.08.2018 wurde nunmehr mit BGBl. I Nr. 65/2018 das Vergaberechtsreformgesetz 2018  endlich kundgemacht. Das Vergaberechtsreformgesetz ist damit heute, am 21.08.2018 in Kraft getreten und ist somit auf Vergabeverfahren, die ab 21.08.2018 eingeleitet werden, anzuwenden.

Zugleich wurden mit der neuen Schwellenwertverordnung 2018 BGBl. II Nr. 211/2018 die erhöhten Schwellenwerte beibehalten. Die Direktvergabegrenze von EUR 100.000 und auch Möglichkeit des nicht offenen Verfahrens ohne vorherige Bekanntmachung bei Bauaufträgen bis EUR 1 Mio gilt damit vorerst weiter bis 31.12.2020.

Ab 18.10.2018 ist auch die E-Vergabe für alle Auftraggeber verpflichtend; am 18.04.2019 folgt die verpflichtende Entgegennahme von E-Rechnungen für zentrale öffentliche Auftraggeber (= Ministerien, BBG, BRZ), für andere öffentlichen Auftraggeber hingegen erst ein Jahr später am 18.04.2020.

 

Gerne stehen die Experten von E&H Bietern wie Auftraggebern zu allen Neuerungen des BVergG 2018 und sich daraus ergebenden Fragestellungen, einschließlich komplette Begleitung und Abwicklung des Vergabeverfahrens, zur Verfügung.