Nachdem ich bereits mehrere Jahre hintereinander immer wieder in der Kanzlei meiner Eltern mitarbeiten durfte, wollte ich auch einmal die andere Seite des Anwaltslebens kennenlernen und den Alltag in einer Wirtschaftskanzlei hautnah miterleben.

Im Juli 2013 bekam ich dann die erhoffte Chance und trat mein Praktikum am Wiener Standort von Eisenberger&Herzog an. Wie von mir gewünscht, war ich dem Team um Mag. Marco Steiner zugeteilt. Somit sollte das Gesellschaftsrecht den Schwerpunkt meiner Tätigkeit bilden.

Ich erwartete mir von meiner Zeit bei Eisenberger&Herzog insbesondere einen Einblick in das Juristenleben als Teil eines Teams. Diese Erwartung wurde durch die Offenheit und Hilfsbereitschaft aller Mitarbeiter mehr als erfüllt und in vielen Bereichen auch übertroffen. Gleich am ersten Arbeitstag wurde ich einem gerade angelaufenen Projekt zugeteilt und durfte dieses bis zu seinem Abschluss mitbetreuen.

Dabei war mein Tätigkeitsfeld überaus weit gefächert und ich konnte neben der Festigung meines Lernwissens auch in Bereiche hineinschnuppern, die ich von der Uni bislang nicht kannte.

Was mir besonders gefallen hat war, dass mich Mag. Steiner zweimal zu einem Meeting mit den Projektparteien mitgenommen hat. Insbesondere dadurch, aber auch im sonstigen Tagesablauf wurde mir stets das Gefühl vermittelt, meine Arbeit werde geschätzt und respektiert. Ein schöneres Feedback kann man einem Praktikanten in meinen Augen nicht vermitteln.

Zusammenfassend war meine Zeit bei Eisenberger&Herzog ein voller Gewinn. Nicht nur, dass die Anwaltschaft dadurch nun definitiv zu meinem Berufsziel erklärt ist, sondern auch, dass ich erfahren durfte, dass Jurist zu sein nicht immer zwingend bedeutet, ein Einzelkämpfer an der Seite des Mandanten zu sein, sondern durchaus Teamarbeit bedeuten kann. Dies in Zusammenhang mit der Tatsache, dass in nahezu sämtlichen Projekten innerhalb der Kanzlei ständig Austausch mit den Juristen anderer Rechtsgebiete erfolgt, hat mir gezeigt, dass auch für einen aus der „Provinz“ stammenden Juristen der Schritt in die Großstadt und der Eintritt in eine Wirtschaftskanzlei jedenfalls in Erwägung zu ziehen ist.

Ich kann also jedem, der darüber nachdenkt, ebenfalls in die Anwaltschaft einzutreten nur wärmstens empfehlen, diese tolle Chance zu nutzen und sich das Leben in einer Großkanzlei einmal genauer anzusehen.

Ich möchte mich abschließend beim gesamten Team von Eisenberger&Herzog noch einmal für die tolle und lehrreiche Zeit bedanken.